Vergangene Messen
Hier finden Sie Informationen über die vergangenen Messen.
MMB-Börse 2011
Bericht vom 17.01.2011 erschienen im SÜDKURIER
Goldgrube für die Sammler
Friedrichshafen (vge) „Gold und Silber laufen hervorragend und ungebrochen, ob in Barren- oder Münzenform. Wir sind zufrieden“, erklärten zahlreiche Münzenhändler gestern bei der internationalen Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt in der Halle 1 der Messe.
Diesen anhaltenden Trend bestätigte auch Rudi Graf, Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler Friedrichshafen.
In mehr als 40 Jahren habe sich diese Börse einen Spitzenplatz in Süddeutschland erobert, meinte Rudi Graf. Jeder, der schon einmal die teils sehr kostbaren und wertvollen Briefmarken und Münzen gesehen habe, aber auch die Schau der glitzernden Mineralien und den Schmuck, sei von der Vielfalt der Angebote, zu denen auch Ansichtskarten und etliches Zubehör zähle, begeistert. Der Vorsitzende: „Es kann nach Herzenslust gekauft, verkauft, gehandelt und getauscht werden, so vorteilhaft für den Geldbeutel wie kaum woanders.“
Hoch erfreut zeigte sich die Jugendbeauftragte des Vereins, Gertrud Vahlbusch: „Fünf Jugendliche haben sich heute bereits bei mir gemeldet, die bei unserer Jugendgruppe in Friedrichshafen mitmachen wollen. Wir treffen an jedem vierten Freitag im Monat. Natürlich würde ich mich freuen, wenn noch mehr als bisher mit von der Partie sein würden.“
Bilder zur MMB-Börse 2011 finden Sie hier.
Pressemitteilung des Landesring Süd-West e.V. in der deutschen Philatelistenjugend e.V.
Briefmarkenhändler beschenken Jungsammler
von Regionalvertreter Süd-Württemberg Christian Helfert
|
||||||||||||
MMB-Börse 2010
Bericht vom 18.01.2010 erschienen im SÜDKURIER
Rund 2700 Besucher bei der 40. Internationalen Münzen- und Briefmarkenbörse
Friedrichshafen (vge) - „Gold in allen Anlageformen, ob als Münzen oder Barren, ist heute der Renner.“ Das sagte gestern Rudi Graf, Vorsitzender des Vereins der Briefmarken- und Münzensammler Friedrichshafen, auf der 40. Internationalen Münzen- und Briefmarkenbörse mit Mineralienmarkt in der Neuen Messe. In 40 Jahren habe sich diese Börse einen Spitzenplatz in Deutschland erobert, erklärte Graf weiter. Jeder Besucher, der schon einmal auf dieser Schau die glitzernden Mineralien, den Mode- und Edelschmuck, kostbare Münzen und Briefmarken gesehen habe, sei von der Vielfalt der Angebote fasziniert. „Es kann nach Herzenslust gekauft, verkauft und getauscht werden, und so vorteilhaft wie kaum irgendwo anders“, wusste der Vorsitzende.
Nicht nur der Sammler, jeder Besucher kommt hier auf seine Kosten. Wenn es die Damenwelt mehr zum Schmuck und den schönen Steinen zieht, sind die „Herren der Schöpfung“ eher bei den Münzen und Briefmarken zu finden. Nach wie vor ist dabei der Run auf die Sonder- und Gedenkeuros ungebrochen, wie der SÜDKURIER bei einer Umfrage unter den Händlern feststellte. Jugendliche bevorzugten außerdem den Informations- und Jugendstand des Häfler Briefmarken- und Münzensammlervereins. „Aber selbstverständlich konnten auch Erwachsene dort Rat und Auskunft erhalten, auch an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten und des Philatelistischen Beratungsdienstes, die in diesem Jahr wieder vertreten waren. Hier gab es kostenlos fachmännische Auskunft für jedermann. Auch die Deutsche Post AG war erneut mit interessanten Angeboten dabei“, erklärte Graf.
Auf dieser größten Börse im Südwesten stellten rund 300 Händler auf rund 6300 Quadratmeter Fläche aus. Jeweils ein Drittel war für Münzen, Briefmarken und Mineralien eingeteilt. Bei den Briefmarken waren auch Ansichtskarten, Ganzsachen, Telefonkarten und viel Zubehör vertreten, bei den Münzen auch Geldscheine, Medaillen, Orden und Ehrenzeichen. „Grundsätzlich kann man eine sehr zufrieden stellende Bilanz ziehen, immerhin kamen rund 2700 Besucher, wie im letzten Jahr, zur Börse. Wir überlegen aber gerade, ob die Veranstaltung nicht im nächsten Jahr in den März oder April verlegt werden soll, weil dann die Heizkosten in der Halle nicht mehr so hoch sein dürften und die Aussteller bei ihrer An- und Abreise nicht mehr mit extrem widrigen Wetterverhältnissen kämpfen müssten“, sagte Graf, der darauf hinwies, dass die Sonderpostkarte mit Zeppelin- und Dorniermotiven noch beim nächsten Tauschabend erhältlich ist.
Pressemitteilung des Landesring Süd-West e.V. in der deutschen Philatelistenjugend e.V.
Briefmarkenhändler unterstützen Friedrichshafener Jungsammler
von Regionalvertreter Süd-Württemberg Christian Helfert
Auf der 40. Internationalen Briefmarken- und Münzenbörse mit Mineralienmarkt in Friedrichshafen am 17. Januar erlebten junge Sammler aus der Umgebung ein neues Jugendangebot. Das neue Kinder-Händlerspiel „Let’s swap!“ begeisterte Kinder, Händler, Eltern und Besucher gleichermaßen. |
|
Mit dem Countdown „3 – 2 – 1 - Let’s swap!“ stürmten 25 Kinder und Jugendliche ausgerüstet mit einer Posthornbriefmarke zu 40 Cent Michelwert und 5 swap-Tauschmarken los, um einen tauschbereiten Händler zu suchen. Die begeisterten Händler machten es den Kindern leicht einen Tauschpartner zu finden. „Komm doch mal her“, riefen sie den Kindern zu und tauschten die Kindermarke gegen höherwertige Marken, Sätze und Kleinbögen ein. Mit einem „Nimm das auch noch“ endete oft die Tauschaktion für die Kinder, die sich nicht sicher waren, ob Weihnachten tatsächlich bereits vorbei war. Zum Dank für den Tausch erhielten tauschbereite Händler die swap-Marken der Kinder. |
|
25 Kinder warten gespannt auf den Auftakt zum neuen Kinder-Händler-Spiel „Let’s swap!“
|
|
Am Jugendstand wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Experten vom Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine (LV) der Gesamtwert der eingetauschten Briefmarken ermittelt und anschließend die Kindersieger ermittelt. Alle Kinder durften als Preis natürlich ihre eingetauschten Briefmarken behalten. |
|
Händlergesamtsieger wurde die Firma Aix-Phila. Sie hatte insgesamt 21 swap-Marken von den Kindern eingetauscht. Von Thorsten Pelant, dem LV-Vorsitzenden und von Christian Helfert, dem Jugendregionalvertreter wurden die tauschfreudigen Händler mit Urkunden „Kinderfreundlicher Briefmarkenhändler“ und Süßigkeiten, mit denen der Wertverlust „versüßt“ wurde, belohnt. Als weitere Preise kommen in einigen Jahren möglicherweise noch einige Neukunden dazu. Während sich die Erwachsenen in der großen Messehalle den Münzen, Mineralien und Briefmarken widmeten, herrschte am Jugendstand zeitweise dichtes Gedränge. |
|
Vollen Zuspruch bekam der Friedrichshafener Jugendstand von seinen „Kunden“ |
|
Über 50 Kinder hatten sich den Tag über Briefmarken und Belege ausgesucht und so ihre Sammlung ergänzt. Wer die zahlreichen Alben bereits durchforstet hatte, konnte zu einer Briefmarkenralley durch die ganze Messehalle aufbrechen. Auch Jugendausstellungen u.a. über Dinosaurier und Vögel konnten die Kinder besichtigen. Einige Fragen der Ralley ließen sich nach Betrachten der Ausstellungen übrigens ganz einfach beantworten. |
|
Für Gerti Hiller und Anneliese Feifel vom Friedrichshafener Briefmarkenverein war es ein Vergnügen die interessierten Kinder und Jugendlichen mit Rat und Tat, aber auch mit Pinzetten zu unterstützen. Es war alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird.
|
|
| Die Sieger bei den Briefmarkenhändlern: Aix-Phila, Andreas Machner und Briefmarken Schuhmann waren die begehrtesten Tauschpartner bei den Kindern. | |